Dass Afrika für Amerika ein großes wirtschaftliches Potenzial birgt, darüber ist sich die US Regierung bereits seit längerer Zeit klar. Mit dem Amtsantritt Barack Obamas als ersten schwarzen Präsidenten der USA scheinen nun aber auch die letzten Wunden der vergangenen Zeit der schwarzen Sklaven in Amerika und der Leiden der afroamerikanischen US Bevölkerung geheilt. Einer amerikanisch- afrikanischen Wirtschaftsbeziehung steht nichts mehr im Wege.
Wechselseitige Wirtschaftsinteressen der beiden Kontinente
Warum Amerika und Afrika ein wirtschaftliches Interesse aneinander haben liegt klar auf der Hand: Mit Amerika als Partner erhält Afrika Zugang zum größten Binnenmarkt der Welt und kann so die gesamtgesellschaftliche Lage durch Export verbessern. Immerhin bedeutet das Anbieten afrikanischer Waren in Amerika, sich die größtmögliche Anzahl an potenziellen Abnehmern zu sichern und das Interesse an afrikanischen Produkten ist unumstritten. Hinzu kommt, dass Amerika Afrika bereits seit vielen Jahren energiepolitischen, militärischen und auch finanziellen Beistand leistet. Mit einem intensiven Handel kann man die Verpflichtung füreinander nochmals intensivieren. Schon jetzt wird in etlichen Bereichen Handel betrieben, es geht nicht nur um Waren sondern auch um den Online Austausch und die Produkte des Online Handels. E-Commerce steckt in Afrika zwar noch in den Kinderschuhen, aber schon bald wird auch dieser Markt wachsen, sei es nun im Bereich Online Shops oder Online Dating – weitere Informationen hier: http://www.partnervermittlung.net/elitepartner/.
![]()
Amerika wiederum erhält durch intensive Handelsbeziehungen mit Afrika einen direkten Zugang auf die auf dem schwarzen Kontinent reichhaltig vorkommenden Rohstoffe, wie Öl oder Gold. Bereits im Jahr 2000 wurde von der amerikanischen Regierung ein Handelsgesetz offenbart, das speziell die wirtschaftlichen Beziehungen zu Afrika regeln soll. Darin festgehalten sind Kriterien, die ein afrikanischer Handelspartner der USA erfüllen muss, um schließlich unter besonders günstigen Bedingungen seine Waren auf dem Binnenmarkt in den Staaten anbieten zu dürfen. Afrika hat bei diesem Handelsgesetz jedoch das Nachsehen, denn Amerika allein bestimmt die Handelsbedingungen nach eigenen Maßstäben. So wird von dem Land, das seine gesamten Ölvorräte mittlerweile zu 20 Prozent aus Afrika bezieht, das Grundgerüst für diesen Handel festgelegt.
Foto: © Ulla Trampert / pixelio.de
Gewinner und Verlierer in der amerikanisch- afrikanischen Wirtschaftsbeziehung
Wirtschaftsbeziehungen sollten im besten Falle immer gleichberechtigt bestehen und keinen der Partner benachteiligen. Im Falle des amerikanisch- afrikanischen Handels hat sich hier jedoch ein Ungleichgewicht herauskristallisiert, das nicht nur auf dem sehr einseitig orientierten Handelsgesetz beruht. Fast der komplette Export der afrikanischen Güter nach Amerika besteht aus Rohstoffen, was wiederum den afrikanischen Markt sehr einseitig be- und entlastet. Exporte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen Afrikas sind durch Agrarsubventionen für einheimische amerikanische Güter fast vollständig ausgeschlossen. Und mit einem Exportanteil von etwa drei Prozent kann man Afrika auch keine große Stellung in Amerika zuschreiben.
Dieses Ungleichgewicht hat natürlich auch weltwirtschaftliche Auswirkungen, denn gerade die wirtschaftliche Lage der so genannten Entwicklungsländer Afrikas wird durch den einseitigen Handel nicht verbessert und somit bleiben diese Länder in einer unterstützungsbedürftigen Lage.