Wirtschaft zwischen Amerika und Asien

In den vergangenen Jahren hat sich Asien immer mehr zu einem wichtigen Land in Bereichen wie Wirtschaft und Industrialisierung entwickelt. Die Weltwirtschaftskrise macht aber auch Asien deutlich zu schaffen. Gerade die Währungskrisen, die auf den internationalen Finanzmärkten von Bedeutung sind, haben Asien gezwungen, einen Großteil der staatlichen Vermögen in US-Schuldverschreibungen zu investieren. Entsprechend groß ist die Angst, dass der Dollar weiter an Wert verliert und die Hoffnung, auf stabile wirtschaftliche Beziehungen zwischen Amerika und Asien.

Einen ersten Schritt machte schon Anfang vergangenen Jahres die neue US-Außenministerin Hillary Clinton. Ihren ersten Besuch im Ausland widmete sie Asien, wodurch die starken Bande zwischen Amerika und Asien noch einmal bestärkt werden sollten. Angst macht sich auch breit, wenn es um die weiteren Entwicklungen geht. Denn das massive Wachstum, das Asien in den letzten Jahren wirtschaftlich erlebt hat, könnte auch zu nicht unerheblichen Problemen in der internationalen Wirtschaft führen. Nur selten konnte in der Vergangenheit eine sehr schnell aufstrebende Industrialisierung ohne weitreichende Auswirkungen, wie etwa einen Handelskrieg, erfolgen.

Asien und Amerika auf gutem Weg

Mittlerweile jedoch haben sich die Wogen geglättet. Die Wirtschaft zwischen Amerika und Asien ist auf einem guten Weg angekommen. Beide Staaten versuchen derzeit, die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu überwinden und arbeiten in vielen Bereichen bereits erfolgreich zusammen. Insbesondere im Bereich Automobile kann Asien in Amerika einen wichtigen Absatzmarkt finden.

Aber auch umgekehrt werden viele amerikanische Unternehmen von Asien beliefert, die vor allem für die Zulieferung von Einzelteilen verantwortlich zeichnen. Die Wirtschaftsmacht Asiens hat sich somit nicht nur deutlich erhöht, sondern konnte sich auch auf dem nicht ganz einfachen US-Markt etablieren und festigen. Insbesondere im Rahmen der Rezession wollen beide Länder miteinander arbeiten, statt gegeneinander, denn keiner Seite ist durch eine lange Flaute in der Wirtschaft geholfen.

Mittlerweile sind schon erste Anzeichen für eine entsprechende Erholung zu erkennen, was sich auf beiden Seiten zeigt. Diese Entspannung der im vergangenen Jahr teils sehr prekären Lage sorgt für allgemein recht gute Stimmung, wenngleich ein wirklicher Boom bis dato noch nicht abzusehen ist. Vor allem das Zugehen seitens Amerikas auf Asien hat die Beziehungen zwischen den beiden Ländern bereits entspannen können. Aber auch die positive Zusammenarbeit der Unternehmen aus Asien und Amerika konnte die Lage verbessern, so dass zu hoffen bleibt, dass die Wirtschaft zwischen Amerika und Asien insgesamt deutlich gestärkt aus der Krise hervorgehen kann. Wie sich die weiteren Entwicklungen jedoch äußern werden, kann bis dato niemand vorhersagen. Hier muss die Zeit zeigen, was kommen wird und was nicht.

Foto: © Kerstin Nimmerrichter / pixelio.de

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